Im Jahre 1874 hat der Vater von L. Andrejew ein Grundstück bei der Soldatenfrau Praskowja Korlewskaja in der 2. Puschkarnaja Straße gekauft und darauf ein großes Holzhaus gebaut, mit Schnitzwerk geschmückt, mit zehn Zimmern, mit einer Terrasse und dem Ausgang in den Garten. Die wichtigsten Lebensjahre von L. Andrejew (1874-1891) sind mit Orjol, mit den Posadskaja und Puschkarnaja Straßen, mit dem Vatershaus verbunden. Leonid Andreew (1871-1919) Das alte Haus № 41 in der 2. Puschkarnaja Straße erinnert sich a viele Ereignisse: wie Leonid den Dachboden und das Kellergeschloß in der Suche nach dem, was die Erwachsenen als Abfälle bezeichneten erforscht hat; wie er die Bücher von Main Rid und Jule Wern las, auf dem Dach sitzend und von weiten Meeresreisen träumend; wie er nach dem Theaterbesuch die Aufführungen für seine Altersgenossen veranstaltete.
Im Haus von Timophej Nikolaewitsch Granowski befindet sich zur Zeit die Ausstellung, die den Orjoler Aufklärern der 1840-1860 Jahre des XIX. Jahrhunderts gewidmet ist: T.N. Granowski, P.W. Kirijewski, P.I. Jakuschkin, D.I. Pisarew.
Das Bunin-Museum zieht vor allem mit Reichtum der echten Exponate an, die über den weiten Schaffensweg des Nebelspreisträgers J.A. Bunin (1870-1953) erzählen.
Das Bunin-Museum befindet sich im Zentrum der Stadt in der mit dem Leben in Orjol und Anfang der Literaturtätigkeit des Schrifstellers I.A.Bunin. Das Foto. Paris. 1928.verbundenen Straße. Der bedeutende Teil der Exposition ist der Darstellung der Schaffensentwicklung des Schrifstellers, seiner Auffassung und Einschäzung zwei russischer Revolutionen, und seinem Leben in Frankreichemigration gewidmet. Die im Laufe von einigen Jahrzehnten (seit 1956) von den Mitarbeitern des Museums durchführende Sammelarbeit, die Verbindungen mit den Verwandten und Freunden von I. Bunin in Rußland und Frankreich, das von dem amerikanischen Buninsschaffensforscher S.P. Kryshitzki übergegebene reiche Literaturarchiv ermöglichen jetzt den Besuchern viele interessante und echte Unterlagen vorzustellen. Den Hauptpunkt der Sinnes - und Gefühlsauffasung des Das Pariskabinett I.A.Bunin, im MuseumMuseums bildet die Innerausstattung des Pariser Arbeitszimmers von I.A. Bunin.
Im Jahre 1974 wurde noch ein Museum eröffnet - die Gedenkstätte von Nikolaj Semjonowitsch Leskow (1831-1895). Im Haus, wo der Schriftsteller seine Kindheit verbracht hatte, veranstaltete man die Literaturgedenkausstellung, die über das Leben und Schaffen "des Wortzauberers", des Schöpfers der Gestaltengalerie von gerechten un begabten Menschen Rußlands. Die Grundexposition bilden die echten Sache von N. Leskow, die die Innenausstattung seiner Arbeitszimmer in Petersburg N.S.Leskow. 1894.wiederherstellen. "Zahlreiche sehr alte Uhren, die in seinem Zimmer hingen und standen, riefen einander jede Viertelstunde zu... Zahllose Porträts, Bilder, das riesige und enge Muttergottesbild hing an der Wändmitte, mit einem von ihm auf den Ketten schwingenden Buntlämpchen - das alles schimmerte bunt von allen Seiten, reizte und stimmte die Phantasie.
Nach dem Großen Vaterländischen Krieg began eine aktive Bildung der Sammlungen, die dem Schaffen anderer Orjoler Schriftsteller gewidmet wurden. Dies ermöglichte noch einige Museen im Laufe der nachfolgenden Jahrzehnten zu eröffnen.
Die erste Filiale des Literaturmuseums war das Museum für die aus Orjol und anderen Orten der Region stammenden Schriftsteller, das am 2. Januar 1957 eröffnet wurde. Die Unterlagen von D.I. Pisarew, N.S. Leskow, I.A. Bunin, L.N. Andreew, M.M. Prischwin, M.A. Markowitsch (Marko Vovtschjok) wurden im Haus aufgestellt, in dem 1813 der Historiker und hervorragende ehrenamtlicher Funktionär Granowski geboren wurde.